Abschnitt
2.4

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2.4 Gleisbau

Die Modellspurweite beträgt 12 mm. Zu verwenden ist Code 70 Gleis (z.B. von BEMO). Für die Gleisbettung sind 4 mm starke Korkstreifen ( z.B. BEMO oder Heki) zu verwenden, oder 4 mm starkes Sperrholz, das in entsprechender Breite zurechtgesägt wird und dessen Kanten mit einer Raspel unter ca. 35 zu Böschungen abgeschrägt werden, entsprechend der Neigung 1:1,5 des Schotter-bettes. Es hat sich nämlich gezeigt, daß durch das Austrocknen des Korkstreifens dieser nicht mehr durchgängig eine gleichbleibende Stärke aufweist und dadurch das Gleis uneben liegt.

Der Minimalradius beträgt 500 mm. Am Modulende ist das Gleis auf mindestens 50 mm gerade und rechtwinklig zu den Kopfstücken zu befestigen. Die Schnittfläche des Schienenprofils muß um 0,2 mm von der Kopfstückaußenkante zurückversetzt sein, damit bei der Zusammenstellung der Module das Gleis nicht gestaucht oder herausgerissen wird. Die Montage des Gleises sollte immer von den Kopfstücken zur Modulmitte hin erfolgen, um die Genauigkeit der Übergänge zu gewährleisten.

Um die Längenausdehnung des Gleises infolge Temperaturschwankungen zu kompensieren, empfiehlt es sich, die Schienenprofile nach Verlegen und Einschottern des Gleises in der Mitte des Moduls mit einer Trennscheibe zu durchtrennen.

Die Gleisübergänge von Modul zu Modul erfolgen grundsätzlich ohne Schienenverbinder (Zeichnung Nr. 3, Abschnitt 5.1.3).

Beim Einbau von Weichen muß der Abstand zwischen Zungenspitze und Außenkante Modul mindestens 170 mm betragen. Dieses Maß ist erforderlich für den Fahrleitungsbau und ergibt sich aus den Verlege-Richtlinien der Fa. Sommerfeldt (Punkt 2.5 Fahrleitung). Zu verwenden sind weiterhin Code 70 Weichen mit einem Abzweigwinkel von 9,5. Sie müssen generell elektrisch angetrieben werden (z.B. Unterflur-Weichenantrieb von Fa. BEMO, Tillig, usw). Die Umschaltung erfolgt über einen Schalter im Stellpult. Weiterhin müssen eingebaute Weichen über ein polarisiertes Herzstück verfügen, welches ausschließlich über den Weichenantrieb, Weichenschalter oder ein Zusatzrelais beschaltet wird; die Spannungsversorgung über die Weichenzungen hat sich als untauglich erwiesen. Wichtig ist vor allem, daß die eingebauten Weichen funktionsfähig und betriebssicher sind!!


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1998 Furka-Modul-Gruppe NRW im Verein Furka-Bergstrecke