Abschnitt
5.1.4.3

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5.1.4.3 Zeichnung 6: Fahrleitungs-Übergangsstück

Mit Fahrleitungs-Übergangsstück wird das Verbindungsstück über die Modultrennung hinweg bezeichnet. Bei der Anfertigung der Übergangsstücke gelten dieselben Empfehlungen wie beim Bau der Fahrleitungs-Endstücke. Zunächst wird wieder eine Zeichnung bzw. Schablone mit den vorgegebenen Maßen im Maßstab 1:1 und der Lage der längeren Kupfer- (bzw. Messing-) plättchen (10 x 4 mm) angefertigt; auf dieser werden die zugeschnittenen Fahrleitungsteile mit kleinen Nägelchen gegen Verrutschen fixiert und zusammengelötet. Die letzten 5 mm der Fahrdrahtenden werden als Auslauf wieder leicht nach oben gebogen. Die Tragseilenden bekommen eine leichte, als Rundung ausgebildete Biegung nach unten, da sie nur auf den Isolatoren der Modul-"Endmaste" aufliegen sollen.

Nach Beendigung der Lötarbeiten an den End- und Übergangsstücken werden die Lötstellen mit einer feinen Feile sauber nachgearbeitet, um unnötige Lötzinn-ansammlungen zu entfernen. Besonders ist darauf zu achten, daß sich kein Lötzinn an der Unterseite des Fahrdrahtes befindet! Dieses muß unbedingt mit Rücksicht auf einen einwandfreien Lauf des Stromabnehmers entfernt werden!

Zum Abschluß werden alle Fahrleitungsteile mit etwas Nitroverdünnung oder Benzin von den Lötfettrückständen gereinigt, damit später noch die farbliche Nachbehandlung erfolgen kann.

Fahrleitungs-Übergangsstücke bei Segmentübergängen können individuell gefertigt werden und sollten der Fahrleitung auf den Segmenten angepaßt sein.

Diese Beschreibung sowie die Maße in den Zeichnungen gelten auch für die Herstellung der End- und Übergangsstücke bei der Einfachfahrleitung. Hier entfallen dann logischerweise die Tragseile und Fahrdrahthänger.

Fahrleitungs-Übergangsstück


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1998 Furka-Modul-Gruppe NRW im Verein Furka-Bergstrecke