RAIL-INFO SCHWEIZ
Nachrichten Ausgabe 4/2002 (Oktober)

Beiträge BOB | BVZ/FO | DFB | FO | FLP | JB | LSB | RhB | SBB | VBZ

BOB

Berner Oberland-Bahn

Austausch der Zahnstangen
Aus Sicherheitsgründen müssen in den nächsten Jahren die zum Teil bis zu 112 Jahre alten Zahnstangen auf den Strecken Zweilütschinen-Grindelwald und Zweilütschinen-Lauterbrunnen vollständig erneuert werden. Ebenfalls erneuert werden die aus dem Jahr 1957 stammenden Schienen des Profils VST C (30,1 kg/m), die durch Schienen SBB I (46,2 kg/m) ersetzt werden. Die Arbeiten werden vom Frühjahr 2003 bis Ende 2004 andauern und voraussichtlich 9,5 Mio. CHF kosten.

Neuer Steuerwagen in Betrieb
Der erste der fünf vom Regionalverkehr Bern-Solothurn erworbenen Steuerwagen wurde anlässlich der Generalversammlung am 19. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem Steuerwagen wird auch ein neues Farbkonzept eingeführt: Grundton ist ein dunkles Blau, das Fensterband ist in einem gelben Ton gehalten. Im unteren Drittel verläuft ein doppelter Zierstreifen, der den Schriftzug "Berner Oberland-Bahn" sowie ein stilisiertes Logo der drei Gipfel Eiger, Jungfrau und Mönch enthält.


BVZ
FO

BVZ Zermatt Bahn/Furka-Oberalp-Bahn

Zusammenschluss BVZ und FO beschlossen

Die beiden Schmalspurbahnen BVZ Zermatt-Bahn AG und Furka Oberalp Bahn AG schliessen sich auf den 1. Januar 2003 zusammen.

An den ausserordentlichen Generalversammlungen der BVZ Zermatt-Bahn AG und der Furka Oberalp Bahn AG wurde dem Zusammenschluss der beiden Bahnen zugestimmt. Die formellen Beschlüsse werden im zweiten Quartal 2003 erfolgen, rückwirkend auf den 1.Januar 2003. Im weiteren wurde die "Management AG" gegründet, welche die einheitliche Führung der künftigen BVZ/FO-Bahngruppe und ihrer operativen Gesellschaften ("Verkehrs AG" und "Infrastruktur AG") gewährleistet.

Die gleichzeitig stattfindenden ausserordentlichen Generalversammlungen der BVZ Zermatt-Bahn AG (eine 100%-ige Tochtergesellschaft der BVZ Holding AG) und der Furka Oberalp Bahn AG (grossmehrheitlich im Besitze von Bund und Kantonen) haben mit übereinstimmenden Grundsatzentscheiden am 12. September dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen zugestimmt.

Die neue Bahngruppe umfasst drei Gesellschaften mit folgender Unternehmensstruktur:

  • I. Die BVZ Holding AG sowie Bund und Kantone halten je 50 % der Aktien der neuen "Management AG". Diese stellt eine einheitliche Führung der Bahngruppe sicher. Zudem kann sie auf Mandatsbasis Geschäftsführungsaufgaben für Dritte wahrnehmen.
  • II. Die "Verkehr AG" umfasst den gesamten Bahnbetrieb mit Rollmaterial, Depots, Nebenbetrieben und dem dazugehörigen Unterhalt sowie den Linienbetrieb auf der Strasse. Die Aktien der "Verkehr AG" werden zu 75% von der BVZ Holding AG und zu 25% von den FO-Aktionären gehalten. Die Gesellschaft wird die Auflagen des Bundesamts für Verkehr zur Ausrichtung von Dividenden erfüllen.
  • III. In die "Infrastruktur AG" werden Fahrbahn und Fahrleitungen, Betriebsleitstellen, Bahnhofgebäude und die Werkstätten für technische Dienste eingebracht. Für den Erhalt der Infrastruktur und die Realisierung von Schlüsselprojekten wird die "Infrastruktur AG" auf Investitionsbeiträge von Bund und den beteiligten Kantonen angewiesen sein. Es wird angestrebt, dass die Aktien der Gesellschaft zu 100% durch die Öffentliche Hand (Bund, Kantone UR, GR und VS) gehalten werden.
Vorsitzender der Geschäftsleitung wird der heutige Direktor der BVZ, Hans-Rudolf Mooser.


DFB

Dampfbahn Furka-Bergstrecke

1:0 für Kohlebetrieb
Zum 100jährigen Geburtstag der DFB-Lok HG 2/3 6 "Weisshorn" traf diese am Wochenende des 6. und 7. Juli mit ihrer Schwestermaschine Nr. 7, die auch heute noch im Besitz der BVZ ist, zusammen. Die vier Jahre jüngere "Breithorn" wurde im vergangenen Jahr aufgearbeitet und auf eine Ölfeuerung umgebaut. Das Treffen der beiden Maschinen wurde als Gelegenheit genutzt, um die Vor- und Nachteile der Feuerungsarten unter Last zu überprüfen. Das Ergebnis der Messfahrten zeigte deutlich, dass die DFB-Lok mit ihrer Kohlefeuerung der modernen Ölfeuerung deutlich überlegen war.

Drehscheibe Gletsch in Betrieb
Nachdem bereits im letzten Jahr alle notwendigen Vorarbeiten für die Drehscheibe in Gletsch ausgeführt wurden, konnte sie endgültig am 28.06 in Betrieb genommen werden. Die Abnahme erfolgt mit der Lok Nr. 9, die testweise zweimal abgedreht wurde. Erstaunen wurde darüber bekundet, wie leicht sich die Maschine mit menschlicher Muskelkraft drehen liess. Die neue Drehsscheibe ermöglicht es, dass die Dampfzüge auf der Furka-Bergstrecke nun immer mit dem Kamin voraus verkehren können. Ausgenommen hiervon ist allerdings die Lok HG 2/3 6, die aus technischen Gründen auch weiterhin mit dem Kamin gegen Berg fahren muss.


FLP

Ferrovia Lugano-Ponte Tresa

Niederflurwagen im Einsatz
Die Vorortsbahn FLP, die das Gebiet westlich von Lugano erschliesst, erweitert ihr Platzangebot durch die Ergänzung der fünf Triebwagen Be 4/8 21-25 mit passenden Niederflur-Mittelwagen. Diese Komfort- und Platzsteigerung soll der Bahn einen grösseren Erfolg bei Pendlern und Touristen bringen.

Neben dieser Ergänzung sind auch weitere Verbesserungen geplant: So soll der derzeitige Takt von 20 Minuten auf 15 Minuten gekürzt werden. Nach dem Ausbau verschiedener Gleisanlagen wird sogar ein 10-Minuten-Takt angestrebt. Die Endstation Ponte Tresa soll unterirdisch näher an das Ortszentrum verlegt werden. Gleichzeitig möchte man sich die Option einer Verlängerung bis ins italienische Luino erhalten. In Lugano wird über eine Integration der Bahn in den Bahnhof der SBB nachgedacht, ebenso ist ein Neubau des Depot in Agno vorgesehen.


FO

Furka-Oberalp-Bahn

Verkauf des Autoverlad
Im Rahmen der Fusion mit der BVZ überpüft die FO gerade die Möglichkeit, den Autoverlad an der Furka an die BLS Lötschbergbahn abzutreten. Ein entsprechendes Angebot wurde von der BLS abgeben und auch offiziell bestätigt.


JB

Jungfraubahn

Neue Triebwagen abgeliefert
Die von der JB bei Stadler in Altenrhein bestellten Doppeltriebwagen BDhe 4/8 215-218 werden seit Juli abgeliefert. Die Triebwagen, die im wesentlichen der Serie 211-214 von 1992 entsprechen, wurden mittel Strassentransporter von Altenrhein nach Lauterbrunnen befördert. Dort wurden die Wagenkästen auf Hilfsdrehgestelle mit 80 cm Spurweite gesetzt, die den Transport über die Wengernalpbahn via Mürren auf die Kleine Scheidegg ermöglichten. Um die Triebwagen auf den meterspurigen Teil der Stationsanlage bringen zu können, musste auf der Kleinen Scheidegg jeweils nach Betriebsschluss eine Kletterweiche eingebaut werden, auf der der jeweilige Kasten mit Muskelkraft von Hand ins alte JB-Depot geschoben wurde. Erst dort konnten sie mit Hebeböcken auf ihre regulären Drehgestelle abgesetzt werden.


LSE

Luzern-Stans-Engelberg-Bahn

Bauarbeiten am Nordlos vorübergehend eingestellt
Bei den auarbeiten für den Tunnel der neuen Bergstrecke wurde am 16. August ein unter hohem Druck stehendes Wasseraufkommen angebohrt. Ca. 100 Liter Wasser treten pro Sekunde aus den Bohrlöchern aus, die für die nächste Sprengung vorbereitet wurden. Aufgrund des Vorfalls mussten die Arbeiten im Nordlos der Baustelle eingestellt werden. Derzeit werden Ursache und Grösse des Wasseraufkommens überprüft. Um Verzögerungen zu vermeiden, werden die freigesetzten Arbeiter nun zusätzlich auf der Baustelle des Südloses eingesetzt. Von der Gesamtstrecke des Tunnels sind derzeit 1695 m auf der Nordseite und ca. 300 m auf der Südseite ausgebrochen, die zusammen genommen etwa die Hälfte des Neubaus ausmachen.


RhB

Rhätische Bahn

114. Generalversammlung
Bei der 114. Generalversammlung der RhB konnte der Verwaltungsratspräsident den geschäftlichen Erfolg der RhB bestätigen. Ohne den Schadensfalls auf der Chur-Arosa-Linie, der mit 4,5 Mio. CHF in die Erfolgsrechnung einging, hätte die Bahn ein neues Rekordergebnis ausweisen können. Gegenüber dem ersten Betriebsjahr fiel auch der Ertrag aus dem Autoverlad um 13% höher aus , so dass die Vereinalinie den Erwartungen mehr als gerecht wurde.

Abbruch der Gem 2/4 211
Die 1912 erbaute und in den 1940er Jahren mit neuem Kasten und neuer Elektrik versehene Gem 2/4 211 (ehemals 202) ist am 23. und 24. Mai in Untervaz verschrottet worden. Die Lok leistete lange Jahre Rangierdienst in Chur, den sie dank ihrer Akkumulatoren auch unter der Fahrleitung der Chur-Arosa-Bahn erbringen konnte. 1967 wurden die Akkus durch einen leistungsfähigeren Dieselmotor ersetzt. Mit Ablieferung der neuen Rangiertraktoren Tm 2/2 111-114 wurde die Maschine am 29. April ausser Dienst gesetzt. Nach dem Ausbau einiger verwertbarer Teile wie .z.B. des Einholmstromabnehmers, wurde sie am 21. Mai von ider letzen verbliebenen Schwesterlok Ge 2/4 212 zur Verschrottung zum Altstoffhändler A&M nach Untervaz geschleppt.

Neue Website online
Die RhB präsentiert sich seit dem 29. März 1998 mit einem eigenen Auftritt im World Wide Web. Innerhalb der vergangenen vier Jahre hat sich der Umfang vervierfacht. Durch das ständige Wachstum der einzelnen Sparten wurde die anfängliche Struktur verwässert, was eine intuitive Navigation bzw. ein schnelles Auffinden der gewünschten Information zunehmend erschwerte. Aus diesem Grunde wurden seit Herbst 2001 Gespräche zur Verbesserung der Situation geführt. Als Ergebnis dieser Meinungsfindung erstand ein völlig neuer Auftritt mit einer selbsterklärenden Struktur, einer Sitemap, einem Newsticker, Graubünden-Karten, Bildergallerien, einem Medienarchiv sowie vielen weiteren Highlights. Die neu gestalteten Seiten sind seit dem 2. Oktober unter der bekannten Adresse http://www.rhb.ch zu finden.

Cavagliascobrücke II abgebrochen
Ausgerechnet zur Hochsaison musste die in schwierigem Terrain gelegene Cavagliascobrücke II wegen akuter Gefährdung, die bei einer Brückeninspektion festgestellt wurde, am 15. Juli gesperrt werden. Die Tragsicherheit war ungenügend, da sich der Zustand des Gewölbe der Steinbogenbrücke in Folge von Felsbewegungen markant verschlechtert hatte. Als Glücksfall für die RhB erwies sich die Verfügbarkeit einer Armeehilfsbrücke aus dem Jahre 1936, die bereits seit längerer Zeit im Bahnhof Ilanz lagerte. Für den Ersatz der alten und den Einbau der neuen Brücke mussten tausend Kubikmeter Fels gesprengt, neue Fundamente betoniert und 120 Tonnen Stahlträger zusammengefügt werden. Der definitive Neubau der Cavagliascobrücke II wird voraussichtlich im nächsten Jahr in einer verkehrsarmen Zwischenperiode erstellt und wird rund 1,5 Mio. CHF kosten.

Ausbau Bahnhof Schiers
Aus dem Angebotskonzept "NEVA Retica 2005" ergibt sich die Notwendigkeit des Ausbaus der Prättigauer Linie. Für den Bahnhof Schiers bedeutet dies, dass die Ein-, Aus- und Umsteigebedingungen sowie die Sicherheit für Reisende durch den Bau von Perrons mit schienenfreien Zugängen verbessert werden. Auf der Seite Grüsch soll ein ca. 2000 m langer Doppelspurabschnitt vorgesehen. Für einen späteren Zeitpunkt soll auch der Abschnitt Schiers-Fuchsenwinkel mit einem zweiten Gleis versehen werden. Gemäss derzeitiger Planung soll der Inbetriebnahmetermin im Dezember 2004 liegen. Die Hoch- und Tiefbauarbeiten sollen im Frühjahr 2003 beginnen. Die Kosten für den Ausbau des Bahnhofs inklusive der Doppelspur Seite Grüsch sollen 20,7 Mio. CHF betragen.

Neue Drehscheibe in Sumvitg-Cumpadials
Mit dem Umbau der Stationsanlage Disentis und dem Abriss der dortigen Drehscheibe entstand der Bedarf einer Abdrehmöglichkeit für Dienst- und Dampffahrzeuge. Da insbesondere Gleisbaumaschinen an eine bestimmte Arbeitsrichtung gebunden sind, sich aber die nächste Abdrehmöglichkeit mit grösserer Länge erst in Landquart befindet, entschloss sich die RhB zu dem heutzutage seltenen Bau einer neuen Drehscheibe. Da die Platzverhältnisse in Disentis einen Neubau nicht zuliessen, wurde sie von Mai bis September für rund 500.000 CHF in Sumvitg-Cumpadials erstellt. Die von der deutschen Firma Windhoff erbaute, handbetriebene Drehscheibe hat einen Durchmesser von 15,5 m kann kann zum Abdrehen nahezu aller RhB-Fahrzeuge genutzt werden.

Keine Sanitätszüge mehr
Am 19. Juni 2002 verkehrte letztmalig ein Sanitätszug des Militär auf der RhB. Ingesamt besass die RhB sechs solcher Züge, die für die Beförderung von Verwundeten und Kranken hergerichtet werden konnten. Diese 1916 vom Bundesrat eingeführten Transporte wurden auch auf der FO sowie bei den SBB durchgeführt. Die letzte Übung begann am 4. Juni 2002 und führte den Sanitätszug über verschiedene Teile des RhB-Netzes. Befördert wurde er dabei unter anderem von der historischen Ge 6/6 412.

Umbau Ge 6/6 II
Nach den Ge 4/4 II werden nun auch die Maschinen der Reihe Ge 6/6 II in ihrem Erscheinungsbild verändert: Nachdem sie 1997 Einholmstromabnehmer erhielten, werden sie nun auch mit den rechteckigen Einheitsscheinwerfern ausgerüstet. Ebenso werden auf der in Fahrrichtung rechten Seite Führerstandsschiebefenster eingebaut, die zuerst bei der Lok 704 erprobt wurden. Das optische Erscheinungsbild der Lokomotiven lässt es kaum noch vermuten, dass es sich dabei um über 40 Jahre alte Fahrzeuge handelt.

Kein eigenständiger "Engadin-Star" mehr
Der mit der Eröffnung des Vereinatunnels eingeführte Engadin-Star, der Chur über Klosters und Vereina mit St. Moritz verband, wird in dieser Form nicht mehr weitergeführt. Der Zug, der als einziger Reisezug den Sasslatsch II-Tunnel am südlichen Ende des Vereinatunnels befuhr, wies keine befriedigende Nachfrage auf. Aus diesem Grunde wurde die Verbindung am 13. Oktober aufgehoben. Der Name "Engadin-Star" wird jedoch nicht verschwinden: Er bleibt als Bezeichnung einer taktgemässen Umsteigeverbindung mit den Züge 325/725 unf 774/374 bestehen.

Neuer Speisewagen in Dienst gestellt
Aufgrund der weiterhin starken Nachfrage nach Speisewagenplätzen wurde in der Hauptwerkstätte Landquart der 1931 gebaute Stahlwagen A 1211 umgebaut. Er trägt neu die Betriebsnummer WR 3813, die früher von einem der beiden von der Berninabahn übernommenen Wagen zugewiesen war. Das modernisierte Fahrzeug trägt das dunkelblaue "Gourmino"-Farbkleid, welches im letzten Jahr eingeführt worden ist. Der Wagen bietet 30 Plätze und unterscheidet sich nur wenig von der Serie WR 3810-3812. Probleme bereiten derzeit noch die vom zum Deutschen Museum nach München abgegebenen A 1154 übernommenen Drehgestelle. Trotz Zusatzfedern sind die Laufeigenschaften noch verbesserungswürdig.

Neue Kesselwagen
Anfang Oktober wurde der erste Kesselwagen der neuen Serie Uah 8101-8118 abgeliefert. Die bei Josef Meyer in Rheinfelden gebauten Wagen haben ein Fassungsvermögen von 42.000 Litern. Für den Bau wurden Teile der ausrangierten Wagenserien Uah 8155-8162 und Uah 8173-8122 verwendet.


SBB

SBB - Brünigbahn

Neue Niederflur-Talpendelzüge
Die SBB haben für den Einsatz auf den Talstrecken Interlaken Ost-Meiringen und Luzern-Giswil zehn Kompositionen des von Stadler (Altenrhein) angebotenen Schmalspur-Panorama-Triebzuges (SPATZ) bestellt. Die Züge sind konstruktiv mit den von der BVZ bestellen Pendelzügen verwandt, werden aber die gleiche Front wie die Schmaltriebwagen der Seetallinie erhalten. Das Gesamtvolumen des Auftrages beläuft sich auf 62 Mio. Franken; die Auslieferung beginnt Ende 2004. Die dreiteiligen Triebwagen verfügen über 157 Sitz- und 254 Stehplätze sowie über einen integrierten Panoramawagen. Sie werden vollständig klimatisiert sein und ein behindertengerechtes, geschlossenes WC-System aufweisen.

Umzug historischer Fahrzeuge
Am 8. September wurden die beiden in der alten Remise Alpnachstad untergebrachten Fahrzeuge HGe 4/4 I 1992 und der Erstklasswagen As 101 von einem Triebwagen Deh 4/4 der LSE nach Luzern geschleppt. Der Umzug wurde nötig, da die SBB die Gleiszufahrt zur Remise in Folge der "Schlanken Infrastruktur" entfernen wollen. Die dem Verein Brünig-Nostalgie-Bahn gehörenden Fahrzeuge werden in Zukunft auf einem von der Post gemieteten Gleis in Luzern untergebracht.


VBZ

Verkehrsbetriebe Zürich

Cobra kehrt zurück
Nachdem im April 2002 die sechs Cobra-Trams der Vorserie wegen Rissen im Radgetriebe ausser Dienst gestellt werden mussten, konnte das erste überarbeitete Tram Anfang August den Betrieb wieder aufnehmen. Die weiteren fünf Fahrzeuge sollen im monatlichen Rhythmus aus das Streckennetz der VBZ zurückkehren.


Quellen Dampfbahn Furka-Bergstrecke
Pressedienst Furka-Oberalp-Bahn
Pressedienst Jungfraubahnen
Pressedienst Rhätische Bahn
Peter Schmid
Schweizer Eisenbahn-Revue
Tibert Keller

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Copyright © 2002 by Stefan Dringenberg, 24.11.2002